Wettbewerbsregeln

Schnellangriff

Persönliche Schutzausrüstung:

  • Feuerwehr-Stiefel
  • Feuerwehrhose
  • Feuerwehrhandschuhe DIN 659 oder Lederhandschuhe DIN 388 (keine TH oder Jugendfeuerwehrhandschuhe)
  • Feuerwehr-Helm

Regeln:

  • Jede Gruppe besteht aus 5 Personen WT, ST; MA)
  • Jede Gruppe muss ihre eigenen Leinen benutzen
  • Bis zum Ende des Countdown liegt der Saugkorb vor dem ersten Saugschlauch auf dem Boden
  • Die Saugschläuche dürfen voreinander auf dem Boden liegen. Nicht vorgekuppelt! (Ein Blatt Papier muss zwischen die Schläuche passen)
  • Auch die Kupplungen der Saugschläuche dürfen erst nach dem Startkommando angefasst werden
  • Die Blindkupplung an der TS ist entfernt
  • Es gibt ein gemeinsames Startsignal und gestoppt wird per Buzzer, nachdem die Saugleitung zu Wasser gebracht worden ist (blaue Turnmatte)
  • Die Wasserentnahmestelle darf nicht betreten werden
  • Während des Kuppelvorganges muss nicht rausgetreten werden
  • Erforderliche Befehle:
  • Saugleitung hoch nach dem Beleinen).
  • fertig durch den Maschinisten (nach dem Ankuppeln an die TS).
  • Saugleitung zu Wasser (nach dem fertig des Maschinisten).
  • Beim Kuppeln dürfen die Saugschläuche keine Bodenberührung haben.
  • Es darf nicht vorgekuppelt werden (Knaggen beim nächsten Kupplungspaar einführen).
  • Der Maschinist darf die Kupplungen erst nach dem Befehl Saugleitung hoch berühren.
  • Die Ventilleine muss am Saugkorb in der entsprechenden Öse angebracht werden.
  • Der Mastwurf muss auf dem Saugkorb oder Saugkorb und Saugschlauch gebunden werden und mit einem Halbschlag oder Spierenstich zu sichern.
  • Die 2 Halbschläge müssen korrekt ausgeführt werden (unter dem Halbschlag darf kein DIN-A4-Blatt hochkant durch passen) und sich in der ersten Hälfte des Saugschlauches Richtung TS befinden.
  • Das Binden von Mastwurf inkl. Halbschlag oder Spierenstich und beide Halbschläge sind von ein und derselben Person anzulegen.
  • die Leinen müssen nicht an der TS befestigt werden.
  • Das Abbauen der Saugleitung ist erst nach Weisung des Wertungsrichters erlaubt. (Kein Abkuppeln oder Knoten lösen)

Fehlerkatalog:

FehlerFehlerbeschreibungStrafsekunden
1 Frühstart 10
2 Offenes Kupplungspaar 20
3 Kuppeln mit Bodenberührung 5
4 „Saugleitung hoch“ zu früh gegeben 5
5 „Saugleitung hoch“ nicht gegeben 10
6 „Saugleitung zu Wasser“ zu früh gegeben 5
7 „Saugleitung zu Wasser“ nicht gegeben 10
8 Ventilleine nicht oder falsch angebracht 10
9 Mastwurf / Spierenstich o. Halbschlag falsch ausgeführt 5
10 Mastwurf / Spierenstich o. Halbschlag nicht ausgeführt 10
11 Halbschlag (Saugleitung) fehlerhaft ausgeführt 5
12 Halbschlag (Saugleitung) nicht ausgeführt 10
13 „Fertig“ zu früh gegeben (Maschinist) 5
14 „Fertig“ nicht gegeben (Maschinist) 10
15 Maschinist arbeitet vor Saugleitung hoch 5
16 Saugleitung nicht zu Wasser gebracht 10
17 Wasserentnahmestelle betreten 5
18 Buzzer zu früh gedrückt 20
19 Fehlende Schutzausrüstung 10
20 Abbauen der Saugleitung vor Weisung der Wertungsrichter 20
21 Vorgekuppelt 5

CTIF

Persönliche Schutzausrüstung:

Die Bewerber treten in ihrer nationalen Feuerwehrbekleidung an mit

  • Einsatzanzug
  • Feuerwehrhelm
  • Feuerwehrsicherheitsgurt mit Karabiner oder Haken
  • Stiefel aus Leder oder Kunststoff. Dunkelfarbiges, die Knöchel umschließendes Schuhwerk ist gestattet
  • Taktischem Zeichen

Regeln:

  • Gekuppelt wird nach den Regeln der aktuellen Wettbewerbsordnung für traditionelle internationale Feuerwehrwettbewerbe des CTIF
  • Jede Gruppe besteht aus mind. 5 Personen (WT; ST; MA)
  • Vor jedem Start darf beliebig getauscht werden (Doppelstart in 2 Gruppen ist möglich)
  • Beide Gruppen treten gegeneinander an (zentrales Startsignal), die schnellste Gruppe inkl. Strafsekunden gewinnt
  • Nach dem „angesaugt“ des Maschinisten darf der WT-Führer den Zeit-Button drücken